Erst die Bildung, dann die Ausbildung und dann das Einkommen

Wer kann sich nicht an den Unterricht in der Schule erinnern. Teilweise kann es sehr interessant sein wenn es um Geschichte oder Religion geht. Hier erfahren die Schüler viele interessante Dinge und können frei reden. Sie können sich gut in den Unterricht einbringen. Aber wir erinnern uns auch alle an den Deutschunterricht mit der grausam trockenen Grammatik oder an Mathematik mit endlos komplizierten Formeln. Als Schüler hat man oft vor seinem Lehrer gesessen und hat leise darum gebetet nicht dran genommen zu werden da man gerade gar nicht mehr wüsste worum es hier eigentlich geht. Der Unterricht in der Schule kann somit sehr angenehm sein wenn man als Schüler alles begreift und sich dann auch in den Unterricht einbringen kann. Aber wenn man als Schüler gerade gar nichts mehr begreift und einfach nur keine Ahnung hat, dann ist der Unterricht einfach nur noch grausam. Der Schüler sitzt vor seinem Lehrer und dieser scheint in einer fremden und unverständlichen Sprache zu sprechen. Man versteht es einfach nicht. Eigentlich jeder Schüler hat sein Fach indem es ihm immer wieder so ergeht. Für diese Fächer hassen viele Schüler dann ihre Schulzeit und teilweise haben sie sogar Recht damit. Wenn sie sich wirklich bemühen mit den anderen mit zu kommen, wenn sie sich zu Hause hinsetzen und versuchen das nicht begreifbare doch noch irgendwie zu verstehen, dann haben diese Schüler sich nichts zuschulden kommen lassen, sie haben alles versucht. Dann können diese Schüler die Schule berechtigter Weise hassen.

Als Schüler denkt man meistens noch keine 20 Jahre voraus. Im Unterricht passt man oft nicht auf oder gibt sich nicht wirklich Mühe. Der Unterricht wird nur abgesessen, es wird soviel gelernt, dass man versetzt wird und das war es dann. Aber es gibt auch Schüler, die bereits verstehen worum es im Unterricht geht: Es geht um das ganze folgende Leben. Wer im Unterricht aufpasst und mitkommt, der bekommt auch gute Noten. Wer im Unterricht gute Noten bekommt qualifiziert sich für eine gute Ausbildung oder sogar für ein Studium. Wer dann an sich arbeitet, der kann einmal einen guten Beruf ausüben und wird in einer angenehmen Tätigkeit gutes Geld verdienen. Wer im Unterricht hingegen die Schulzeit verschlafen hat, der wird es im Berufsleben schwerer haben und eher undankbarere Tätigkeiten verrichten müssen. Es ist nicht so, dass die Schüler das nicht wissen würden. Aber das Berufsleben ist oft noch Jahre weit weg und für junge Menschen sind wenige Jahre bereits eine Ewigkeit. Sie wären auch gerne gute Schüler aber der Unterricht ist immer wieder langweilig, der Unterrichtsstoff ist zu schwer und nach der Schule interessieren nicht die Hausaufgaben sondern die Videospiele oder die Freunde. Wer würde sich schon vor sein Lateinbuch setzen und Vokabeln lernen wenn er ein total spannendes Videospiel hat? Wer also Kinder hat, der sollte sie zur Leistung in der Schule animieren. Aber es sollte auch immer Verständnis dafür aufgebracht werden, wenn die Kinder sich nicht so gut in den Unterricht einbringen können. Schließlich erging es einem in jungen Jahren nicht anders und auch mit mittelmäßigen Noten kann der Nachwuchs einen anständigen Beruf erlernen.

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